Rettl´t unsere Zukunft

Statement und Gedanken von Thomas Rettl zu einigen Themen, die unsere nächste Zukunft und die unserer Kinder massiv beeinflussen werden.

Glücklicherweise berichten und hinterfragen schon viele kritische Organisationen bedrohliche wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Probleme und Trends unserer Zeit. Da aus unserem Rettl & friends-Magazin mittlerweile schon ein nicht gänzlich unbedeutendes Medium geworden ist, sehen wir es als unsere Pflicht, auch hier Missstände aufzuzeigen und kritischen Gedanken eine Plattform zu geben. Ein Zeichen gegen die Gier zu setzen, die althergebrachte Todsünde, die bei genauerer Betrachtung unter dem Strich nämlich die eigentliche Ursache dieser ganzen Misere ist. Es zeichnen sich auf unserer Welt sehr bedrohliche Entwicklungen ab, die, und davon bin ich leider zutiefst überzeugt, einiges an Unheil über unsere und besonders über die Zukunft unserer Kinder bringen können, wenn wir uns nicht mit allen Mitteln dagegen wehren.

Es steht mir nach wie vor fern, mich in irgendeiner Weise politisch zu engagieren, da es mir im Grunde nur um ein vernünftiges Miteinander geht. Nach zahlreichen Gesprächen mit noch viel mehr Unternehmern und Bürgern, stelle ich fest, dass alle dieselbe Wahrnehmung haben – nämlich das UNSERE Interessen schon lange nicht mehr von unseren politischen Vertretern (Dazu wurden sie ja ursprünglich von uns gewählt) wahrgenommen werden. Im Gegenteil, all diese Organisationen werden mehr und mehr von Großkonzernen eingekauft und unsere Gesetzgebung spielt diesen „Global Playern“ bequem in die Hände. Es wird keine Individualität mehr zugelassen, alles muss kontrollierbar sein, es geht stets um ein Mehr an Gewinn und wenn man nicht groß und zahlungskräftig genug ist, kann am freien Markt einfach nicht mehr mitgespielt werden. Dann werden Steuern erhöht oder findige Komplikationen erfunden, wie etwa die grandiose Registrierkassenpflicht, damit dann der Staat seinen zu großen Verwaltungsapparat finanzieren kann. Dazu ist natürlich noch mehr Volksvermögen nötig, denn das eigene ist ja schon verschleudert worden. Wohin lässt, sich dann nur noch schwer nachvollziehen. Da drängt sich dann doch die Frage nach der Haftung für Politiker auf. Wer als Selbstständiger solche Dinge „dreht“, säße verständlicherweise schon längst hinter Gittern. Daher kommen dann Registrierkassen für jeden noch so kleinen Unternehmer und gleichzeitig haben Gemeinden, die Millionen verwalten, nicht mal eine doppelte Buchhaltung. Sonst wären deren Geschäfte doch zu einfach nachzuvollziehen und die U-Ausschüsse hätten keine Arbeit mehr.

Der schlimmste Ausverkauf unserer als Staatsbürger erworbenen Grundrechte zugunsten der Großkonzerne steht unmittelbar bevor. Mit den griffigen Abkürzungen TTIP und CETA wird versucht, unser aller Autonomie endgültig vom Tisch zu fegen. Sollten diese Abkommen tatsächlich ratifiziert werden, geben wir endgültig unsere letzten Rechte an die Großkonzerne ab. Dann gibt es gentechnisch veränderte und gepanschte Lebensmittel, schlechte Handels- und Arbeitsbedingungen, verschwindende Biodiversität, mangelnde Umweltschutzstandards und noch viele viele weitere Gegebenheiten, die uns und unserer Welt sicher kein Glück bringen werden. Zu diesem Thema verweisen wir jedoch an andere Plattformen, die viel besser recherchiert haben. Besuchen Sie doch die unten angeführten Webseiten für weitergehende Informationen.

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