History

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Im Jahre 1868 gründete JOSEF RETTL, Spross der erstmals 1624 urkundlich erwähnten Familie, in Klagenfurt eine Uniformierungsanstalt, 1882 wurde das Haus Domgasse 16 erworben und durch eine Civilschneiderei erweitert.

HANS RETTL I. übernahm den Betrieb und war weit über die Grenzen Kärntens für seine feine Maszarbeit bekannt, unter anderem wurde auch für den Thronfolger der Habsburgerdynastie Franz Ferdinand gefertigt.

Im Jahre 1930 eröffnete HANS RETTL II. nach Ausbildungsjahren in Dresden und Paris eine Zweigstelle in Villach und avancierte innerhalb kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Damenkleidermacher Kärntens.

1965 eröffnete HANS RETTL III. am Standplatz Freihausgasse 12 ein Geschäftslokal in dem erstmals auch exklusive Konfektionsmarken wie Burberry und Zegna angeboten wurden.

1996 erweiterte THOMAS RETTL den Betrieb und modernisierte das Verkaufslokal. 2005 fand die Eröffnung des Geschäfts in der Burggasse 8 in Klagenfurt. Im Jahr 2009 folgte die Eröffnung der Grazer Filiale in der Bindergasse 6.

2010 Rettl goes international! Mit Exporten nach Shangai, New York und Gotschuchen erreicht Thomas Rettl mit seinen Kollektionen Weltbekanntheit!

History

Josef Rettl

Gründer der Uniformierungsanstalt und Civilschneiderei

Der Ursprung der Familie Rettl kann erstmals im Jahre 1624 als Besitzer eines Hofes in Treßdorf im Gailtail nachgewiesen werden. Aus dieser Linie entstammt auch Josef Rettl, welcher nach Klagenfurt „auswanderte“, um das Schneiderhandwerk zu erlernen. Josef Rettl gründete sodann auch im Jahre 1868 mit seiner Frau Anna in der Domgasse 11 eine Uniformierungsanstalt und Civilschneiderei.

Im Jahr 1882 erfolgten der Ankauf des Hauses Domgasse 16 und die Erweiterung des Betriebes. Josef Rettl baute im Laufe der Jahre das Unternehmen zur größten und renommiertesten Uniformierungsanstalt aus, und fertigte für sämtliche k. u. k. Staatsbeamten, Aspiranten, Volontäre, k. u k. Einjährig-Freiwillige und Offiziere.

Hans Rettl I.

Josefs Nachfolger, fertigte auch für das österreichische Kaiserhaus

Geboren als Sohn von Thomas und Rosalia Rettl, am 27.7. 1875 in Budapest, wohin es seinen Vater, den Bruder des Firmengründers Josef Rettl, in der Donau-Monarchie hingezogen hatte.

Hans Rettl I. wurde unter tragischen Umständen nach einer großen Cholera-Epidemie, bei der alle Familienangehörigen ums Leben kamen als 10 jähriges Büblein von den Nachbarn mit einem Taferl um den Hals versehen, auf dem der Name und die Zieladresse der Verwandten in Kärnten stand, in den Zug gesetzt, und zurück in Gailtal geschickt.

Alsbald durfte er bei seinem Onkel Josef in Klagenfurt das Schneiderhandwerk erlernen und legte nach Jahren auf der Walz im Jahre 1901 die Meisterprüfung ab. Er übernahm im Jahre 1902 mit seiner Frau Emilie, den Betrieb seines kinderlosen Onkels. Unter seiner Führung gewann das Unternehmen an überregionaler Bedeutung. So wurde auch für den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand ein Waffenrock in seiner Werkstatt gefertigt.

Hans Rettl II

Als Absolvent der Zuschneiderschule in Paris, brachte er die Eleganz der französischen Schnitte nach Villach

Der Expansionsentwicklung des Betriebes Folge tragend, wurde im Jahre 1929 in Villach, Willroiderstraße1, gegenüber dem Hauptbahnhof eine Filiale eröffnet.

Hans Rettl II., geb. 1905, übernahm nach Jahren auf der Walz, wo er in Paris, Dresden, Genf und Bozen Erfahrung sammelte, mit seiner Frau Margot, die Filiale in Villach.

Diese wurde in kürzester Zeit zum renommiertesten Schneiderbetrieb der Stadt, mit zwei Zuschneidemeistern und 30 Schneidern. Ein Anzug von Rettl war damals schon ein Statussymbol ersten Ranges. Durch das Bombardement im Jahre 1944 wurde das Geschäft vollständig zerstört. Der Neubau der Firma erfolgte am Standort Hauptplatz 23 und erreichte auch schon bald wieder alte Größe und Ansehen.

Hans Rettl III.

Internationale Erfahrung bei W.F. Adlmüller in Wien und der Tailer & Cutter Academy in London.

Er wurde im Jahre 1931 geboren, erlernte das Grundwissen der Schneiderei bei seinem Großvater. Nach Ausbildungsjahren in Wien, Paris und London absolvierte er die Meisterprüfung im Jahre 1955.

Im Jahre 1965 eröffnete er mit seiner Frau Gertrude, das neue Geschäft in der Freihausgasse 12 in Villach, wo erstmals hochwertige Konfektion und exklusive Accessoires präsentiert werden konnten.

In der Werkstätte wurde mit 30 Schneidern über 1000 Maszanzüge im Jahr von Hand gefertigt.

Durch sein internationales Engagement auf den Weltkongressen der „Master Tailors“ in London, Rom, Tel Aviv und Seoul, sowie die Präsentation von eigens entworfenen Modellen bei Modeshows in Wien und San Remo, wurde der Name Rettl wiederum weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.

Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland schätzen die Qualitätserzeugnisse aus dem Hause Rettl. So würde auch Peter Wecks Garderobe für die damaligen Wörthersee-Filme in unserem Hause maszgeschneidert.

Thomas Rettl I.

Ausbau Verkauffläche in Villach und Bekanntheitssteigerung der Eigenmarke Rettl 1868 Kilts & Fashion

Wie auch seine Vorväter, erlernte Thomas Johannes Rettl, geb. 1962, nach Abschluss der Handelsakademie das Schneiderhandwerk. Internationale Erfahrung sammelte er durch Aufenthalte bei Daks u. Jaeger in London, und Schottland, Sir Anthony in Wien sowie Fa. Volume in Italien.

Im Jahre 1991 übernahm Thomas Rettl mit seiner damaligen Frau Karin, den Betrieb und schaffte es gemeinsam mit den Stammkunden von Vater und Großvater, ein modernes, jedoch traditionsbewusstes Modefachgeschäft internationaler Kompetenz am Standort Villach zu etablieren.

Kontinuierlich wurde die Damenabteilung erweitert, und im Jahre 1996 konnte die Geschäftsfläche verdoppelt und durch einen gelungenen Umbau eines der schönsten Geschäfte Österreichs geschaffen werden.

Ab 1999 wurde mit der sukzessiven Kreation und Produktion einer eigenen Kollektion begonnen. Durch die Neuinterpretationen von alten Uniformmodellen basierend auf traditionellen Schnitten aus dem Archiv entstand eine neue Modelinie, die im Laufe der Zeit immer größeren Zuspruch bei den Kunden erlangte.

Zudem steigerte Thomas Rettl die Bekanntheit der Eigenmarke Rettl 1868 Kilts & Fashion durch die Maszanfertigungen von Kilts auf der höchsten Qualitätsstufe, der extravaganten Hochzeits- und Anlasskleidung, die neue einzigartige Rettl 1868 Modelinie und die T-Shirt Kollektionen, die die Heimatverbundenheit und den Kärntner Schmäh transportieren, enorm. Sogar Thomas Gottschalk, Armin Assinger und Sir Sean Connery himself tragen handgefertigte Einzelstücke aus den Rettl Kollektionen.

Mit seiner jetzigen Frau Nathaly wurden die Geschäfte in Klagenfurt und Graz eröffnet sowie zahlreiche Promotionveranstaltungen weit über den Grenzen Kärntens hinaus absolviert. Der jetzige Höhepunkt ist der Beginn des internationalen Exports, wie nach Shanghai und den USA.

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